© by med-design 2002 - 2009 / Impressum
Darunter ist die gezielte Untersuchung nach Legen einer Sonde in den Zwölffingerdarm {Duodenum} zu verstehen.
Um die ca 3 m Dünndarm beurteilen zu können, bedarf es größerer
Mengen an Kontrastmittel (500 ml) und der für den Doppelkontrast
verantwortlichen Methylcellulose (1,5 l). Da Sie diese Mengen nicht in
kürzester Zeit trinken können, wird der Magen umgangen und die
Flüssigkeitsmengen per Sonde direkt in den Dünndarm gegeben.
Dem schließen sich gezielte Durchleuchtungen mit entsprechenden
Röntgenaufnahmen an. In Abhängigkeit von der Aktivität
der Darmschlingen {Peristaltik} werden evtl. Positionswechsel (Bauch-,
Seiten- oder Rückenlage) notwendig.
Der Radiologe beurteilt die Weite der Darmschlingen und das Aussehen der
Darmwände. Er kann Ursachen für Transportstörungen und
die Lokalisation derselben erkennen.